Wassermelder

Praktische Wassermelder

Ein Wasserschaden ist nicht nur kostspielig, sondern auch mehr als ärgerlich. Häufig tritt er meist so auf, dass er nicht direkt erkannt wird und verursacht damit Schäden in enormer Höhe. Mit Hilfe eines Wassermelders lassen sich Wasserschäden effektiv vermeiden. Es gibt die praktischen Wasserstandsmelder in verschiedenen Ausführungen, so dass sie sich problemlos individuell einsetzen lassen.




Die Besonderheit von einem Wassermelder

Gas- und Rauchmelder sind vielen wahrscheinlich bekannt, doch ein Wasseralarmmelder ist sicherlich den meisten kein Begriff. Es ist nur ein ganz kleines Gerät, doch ist es in seiner Wirkung sehr groß. Ganz gleich ob es sich um einen Wassermelder WLAN oder einen Wassermelder Funk handelt, er eignet sich sowohl für den privaten Haushalt als auch für die Industrie und das Gewerbe. Es muss nicht immer direkt viel Wasser austreten, häufig reichen bereits kleine Menge vollkommen aus, um erhebliche Schäden anzurichten. Der Wassermelder reagiert sofort und warnt den Empfänger vor einem auftretenden Schaden. In der Regel übernimmt die Versicherung zwar die Kosten der Schäden, doch emotionale Schäden durch die Zerstörung von Andenken oder Erinnerungen lassen sich leider nicht ersetzen. Im gewerblichen Bereich handelt es sich dabei meist um immaterielle Schäden, die oft für einen Arbeitsausfall oder im schlimmsten Fall für den Verlust sämtlicher Daten sorgt.

Die Funktion von einem Wassermelder

Einen Wasser Warnmelder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Er kann sowohl mit externen als auch mit integrierten Wassersensoren ausgestattet sein. Das wichtigste ist sicherlich der Alarm, der spätestens dann ausgelöst werden sollte, wenn der Wassermelder mit Wasser in Berührung kommt. Unterschieden wird bei den jeweiligen Geräten zwischen einem Wassermelder mit externer Steuerung und einem Gerät mit einer integrierten Sirene. Je nach Modell wird der Alarm entweder optisch oder akustisch an eine Gebäudeautomation oder an eine Alarmanlage übermittelt. Von da aus erfolgt eine Weiterleitung des Alarms per Sprachmitteilung oder per SMS an den Empfänger. Die Übertragung erfolgt direkt in Echtzeit, so dass der Empfänger unmittelbar darauf reagieren kann. Je nach dem um was für ein Modell es sich handelt oder wo der Wasserstandsmelder angebracht wird, verfügt das Gerät über ein Netzteil, eine 9 Volt Batterie oder über eine externe Stromversorgung.

Wassermelder für den Haushalt

In den privaten Haushalten gibt es nur wenige Geräte, die regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Allerdings können sie große Schäden anrichten, wenn es in den Bereichen zu einem Defekt kommt. Die wichtigsten Geräte sind im Haushalt sicherlich der Boiler, die Spülmaschine, die Waschmaschine oder eine Entkalkungsanlage, um einige wenige Beispiele zu nennen. Doch nicht nur die Standardgeräte können beträchtliche Schäden verursachen, auch ein Aquarium oder ein Wasserbett tragen bei einem Schaden zu erheblichen Schäden bei. Ein Wasseralarmmelder kann in diesen Situationen eine enorme Hilfe sein, um Schlimmeres zu verhindern.

Neben den typischen Haushaltsgeräten im Inneren der Wohnung gibt es auch im Außenbereich, beispielsweise im Garten, Dinge, die eine Überwachung benötigen. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Abwasser- oder Fäkalienpumpe handeln, deren regelmäßige Überwachung in jedem Fall sinnvoll ist, damit ein eventueller Ausfall rechtzeitig bemerkt wird. Aber auch ein Wassermelder im Pumpenschacht oder in einem Drainageschacht ist mehr als sinnvoll, um ein Überlaufen zeitnah festzustellen und gegebenenfalls zu verhindern.

Wasserstandsmelder für die Industrie und das Gewerbe

Äußere Einflüsse können in der Geschäftswelt häufig große, irreparable Schäden anrichten. Dabei geht es meist um Bereiche wie Archive, Produktionseinrichtungen, elektronische Daten oder ein Lager, die in jedem Fall ausreichend geschützt werden müssen. Überall dort, wo es zu einem Austritt von Wasser kommen kann, sollte daher in jedem Fall ein Wassersensor installiert werden. Eine flächendeckende Überwachung erweist sich gerade im Industrie- und Gewerbebereich als sehr sinnvoll, um größere Bereiche vernünftig abzudecken und somit schützen zu können.

Gerade in der Industrie oder im Gewerbe finden sich häufig Klimaanlagen, die bei großer Hitze für eine angenehme Abkühlung sorgen. Bei unsachgemäßer Wartung oder einem Defekt kann es dazu führen, dass die Auffangwanne überläuft und einen enormen Schaden anrichtet. Aber auch durch das Grundwasser in einem Liftschacht oder einem Pumpenschacht können Schäden entstehen, die mit unsagbar hohen Kosten verbunden sind. Um dem vorzubeugen, lassen sich gerade in diesen Bereichen spezielle Niveauwassermelder einbauen, die frühzeitig einen Wasseraustritt erkennen und über einen Alarm bekanntgeben.

Die unterschiedlichen Lösungen mit einem Wassermelder

Die Auswahl an unterschiedlichen Wassermeldern ist mehr umfangreich, so dass die jeweiligen Geräte perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden können. Bei einem Wassermelder kann zwischen einem Wasserstandsmelder mit integriertem Sensor und integrierter Sirene sowie zwischen Geräten mit externen Sensoren und einer externen Steuerung gewählt werden.

Ein Wasseralarmmelder mit integrierten Sensoren lässt sich meist direkt dort anbringen, wo Wasser eventuell austreten könnte. In der Regel werden sie in privaten Häusern oder Wohnungen angebracht, wo der Alarm sofort wahrgenommen wird. Die Anbringung erfolgt häufig an der Unterseite der Geräte, so dass bei Wasserberührung der Alarm sofort ausgelöst wird. In der Regel handelt es sich bei dem Alarm um ein akustisches Signal, welches deutlich hörbar ist.

Zusätzlich zu Geräten mit einem akustischen Signal gibt es Wassermelder, die speziell für die Hausautomation oder einer SPS-Anlage vorgesehen ist. Sobald hier Wasserkontakt entsteht, wird der Alarm extern weitergegeben. Dazu werden Detektoren eingesetzt, die für eine punktuelle Lösung sorgen. Grundsätzlich erfolgt die Alarmierung allerdings immer über die Hausautomation oder die SPS-Anlage.

Neben den bereits genannten Wassermeldern mit Sensoren und Sirenen gibt es auch Wasserstandsmelder mit einer externen Steuerung und einem externen Sensor. Das bedeutet, dass die Geräte sich aus zwei Komponenten zusammensetzen. In der Regel wird die Steuereinheit mit dem Wassersensor mittels Kabel verbunden. Dieser Anschluss ermöglicht eine enorme Flexibilität im Bereich der Wasserdetektion. Ein großer Vorteil dieser externen Variante liegt darin, dass sich mehrere Zonen überwachen lassen und unterschiedliche Alarme auslösen können. Damit dieser Vorteil genutzt werden kann, werden in der Regel dafür Flachband Sensoren eingesetzt, die sich häufig günstig online kaufen lassen.

Diese Flachband Sensoren verfügen meist über eine Leitungslänge von mehreren 100 Metern. Gleichzeitig lassen sich Dinge wie Reaktionsverhalten, Empfindlichkeit und Quittierung individuell den Gegebenheiten anpassen und einstellen. Aufgrund der Bauweise können die Flachband Sensoren auch ohne Weiteres an eine SPS-Anlage oder eine Hausautomation angeschlossen werden. Alternativ dazu lassen sie sich auch an Leitungsisolationen oder entlang von Leitungen mit wenigen Handgriffen anbringen. Ob als Wassermelder für den Pumpenschacht oder als Wand-/Hängesensor, mit Hilfe der unterschiedlichen Wassermelder lassen sich viele verschiedene Einsatzgebiete erfolgreich abdecken und schützen.

Die Leistungsfähigkeit vom Wassermelder

Der Wasserstandsmelder ist grundsätzlich dafür da, auftretendes Wasser rechtzeitig zu erkennen und eine Warnung über einen Alarm abzugeben. Auf diese Weise werden größere Schäden erfolgreich vermieden und verhindert. Damit die Funktionalität allerdings jederzeit gewährleistet ist, sollte ein Wasserstandsmelder Funk oder Wasserstandsmelder WLAN mit leistungsstarken Batterien ausgestattet sein. Er ist nicht wie ein kabelgebundenes Gerät mit der Steckdose verbunden, sondern läuft über sein eigenes Stromnetz. Batterien vom Typ AA oder AAA sind häufig im Lieferumfang bereits enthalten, so dass ein optionaler Kauf nicht notwendig ist. Allerdings sollte regelmäßig die Funktionalität vom Wassersensor überprüft werden, damit gegebenenfalls die Batterien getauscht werden können.

In der Regel benötigen die Wasserwarner ein bis zwei handelsübliche Batterien. Je nach Kapazität versorgen sie den Wasserwächter über viele Jahre mit Strom, ohne dass ein Austausch notwendig ist. Um eine jahrzehntelange Nutzung möglich zu machen, werden qualitativ hochwertige Lithium-Batterien empfohlen, die einen Ausfall nahezu unmöglich machen.